Von A wie Ausleihe bis Z wie Zocken

 

Inzwischen ist die Siegener Stadtbibliothek schon länger an ihrem „neuen“ Standort im Krönchencenter, als die meisten Gäste der Spandauer Schule auf der Welt sind. Die SchülerInnen der Klasse 4b der Spandauer Schule machte sich mit Ihrem Klassenlehrer Herrn Weber auf, die Möglichkeiten der Stadtbibliothek zu erkunden. Herr Günther vom Team der Bibliothek erklärte und zeigte den Schülern alle Möglichkeiten die eine moderne Bibliothek so bietet. Angefangen bei Klassikern wie die Ausleihe von Büchern, stießen die Schüler dabei auch auf die Angebote der Film- und Musikausleihe. Selbst der letzte Lesemuffel der Klasse aber plante mit einem neuen Bibliotheksausweis, als die Spielemöglichkeiten entdeckt wurden. Neben der Möglichkeit das Spiele-Cafe besuchen zu können, wurde vor allem die Idee eine geplanten Konsolenraumes begeistert aufgenommen. Herr Günther gab dabei auch Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und zeigte wie die Medien ihren Weg von der ersten Sichtung bis hin zur Ausleihe im Regal nehmen. Besonders gespannt hörten sich die Schüler die Planungen für den SommerLeseClub an. Die Ferien sollten sich damit auch für die Daheimbleibenden zu einem lohnenswerten Erlebnis gestalten lassen. Wir kommen wieder! Da waren sich die Schüler der Spandauer Schule sicher.

Die Flucht -

Wie die Tiere ein neues Zuhause finden

Am 27.04. durften die Kinder der Klassen 2a und 2b diese Flucht bei der lebhaften Lesung und Dank der Veranschaulichung des Koffertheaters miterleben. Frau Kerstin Landwehr las in der Mayerschen Buchhandlung (Bahnhofstraße, Siegen) für die Kinder einen großen Teil des Kinderbuches vor, der aber auch für Erwachsene in der heutigen Zeit mit gesellschaftlichem Wandel und den politischen Diskussionen nicht uninteressant ist.

 

Mit allem hat der Elefant Sultan gerechnet: Dass das Feuer sie einholt oder sie verhungern, dass der Weg zu weit ist und sie niemals ankommen, dass sie beim Überqueren des großen Wassers ertrinken. Aber dass man sie nicht haben will in dem neuen Land, damit hat er nicht gerechnet.

So vieles mussten sie zurücklassen: den Tümpel, an dem abends das Nilpferd Eduard Geschichten erzählt hat, die vertraute Heimat und viele Freunde.

Weil ihr Zuhause zerstört ist, begeben sich Sultan und seine Freunde auf eine gefährliche Reise in ein fremdes Land. Dort begegnen ihnen Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit, aber auch Vorurteilen und Ablehnung. Finden sie in diesem Land ihre neue Heimat?

 

Frieden lernen

 

Das Projekt "Frieden lernen" fördert die Achtsamkeit von Regelstrukturen und den rücksichtsvollen Umgang miteinander. Dem Kind wird vermittelt verantwortlich, selbst bestimmt und fürsorglich zu sein. "Durch Friedenserziehung werden Kindern mit konkreten Instrumenten ausgestattet, die sie anwenden können, um selbstsichere, produktive und zufriedene Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden." (S. Everett, L. Steindorf: Frieden lernen. Cornelsen Scriptor2004, Berlin)

Die Klassen 2 der Spandauer Schule sind derzeit Friedensforscher und haben in vielen Einheiten erfahren, was eine friedvolle Schule ist und warum sie so nötig ist. Im Projektunterricht wurden Regelverstöße und deren Folge immer wieder erörtert. In kleinen Rollenspielen wurden Situationen von Regelverstößen, Streitigkeiten, Provokationen und Schikanen schauspielerisch dargestellt und eine gemeinsame Lösung gefunden. Derzeit üben die Kinder Situationen in denen sie sich nicht wohl fühlen mit „Ich-Botschaften“ an den Verursacher zu verändern. In wenigen Fällen musste hier unsere schuleigene Streitschlichtung zum Einsatz kommen.

Das Projekt "Frieden lernen" steuert auf ein friedvolles Miteinander hin, die Kinder werden sensibilisiert Rücksicht zu nehmen. Die Kinder erfahren Frieden "als Bedeutung innerer Harmonie und starker Individualität, eine vollständige Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben und Lernen, Verantwortung für die Welt und die Verwaltung ihrer Ressourcen. Frieden beinhaltet Respekt vor der Würde und Einzigartigkeit des Menschen" (Maria Montessori). In kooperativen Spielen im Sportunterricht konnte der Gemeinschaftsaspekt noch mehr herausgearbeitet werden. Hier war Teamarbeit gefragt um an das Ziel zu kommen.  

 

 

Schon einmal Geige oder Cello gespielt?

 

„Ja!“, können die Kinder der zweiten Klassen ab heute stolz behaupten. Im Rahmen des Jekits-Projektes in Kooperation mit der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen lernten heute die Schülerinnen und Schüler die Geige und das Cello kennen und spielen. Sie probierten aus, wie man das Instrument hält, erfuhren, wie die Töne der Saiten heißen und zupften bereits kurze Liedbegleitungen.

Chemische Experimente im Forscherraum

Was ist ein guter Indikator für Säuren und Basen? Wer schon einmal Rotkohl gekocht hat, weiß das: Rotkohl bleibt beim Kochen rot (oder blau), wenn Essig hinzugefügt wird. In Rotkohl ist ein Stoff enthalten, der Säure (Essig) anzeigt. Ohne Essig verliert er seine typische Färbung. Daher ist Rotkohlsaft ein guter Indikator für den pH-Wert einer Flüssigkeit.  

Welche anderen Indikatoren gibt es? Kann auch Tee den pH-Wert anzeigen? Dieser Frage gehen die Kinder der Klasse 3a im Sachunterricht nach.

Die Vesuchsanordnung: Welche Flüssigkeit reagiert auf Säuren oder Basen durch eine Verfärbung? 

Die Versuchergebnisse zeigen, welche Flüssigkeiten als Indikatoren geeignet sind. Außerdem sieht's auch noch schön aus. 

Stadtrallye mit den Viertklässlern

Elefanten im Siegerland?

„Wie kommt der Elefant ins Siegerland?“ Das ist die Frage, mit der sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 jetzt beschäftigten. Hierbei handelt es sich nicht etwa um ein Nachfolgeprojekt der „Wisent-Wildnis“, sondern um eine Fragestellung, hinter der sich eine speziell auf Schulkinder ausgerichtete Stadtrallye verbirgt. Seit dem Jahr 2013 wird diese durch die Gesellschaft für Stadtmarketing angeboten und ist seitdem Bestandteil der schulinternen Arbeitspläne der Spandauer Schule. 

In ca. 2 ½ Stunden erarbeiteten sich die Kinder unter Anleitung von Stadtführerin Katja Nix einen Überblick über fast 800 Jahre Stadtgeschichte. Abgerundet durch verschiedene Exkurse, u.a.  über Peter Paul Rubens und die verschiedensten noch heute sichtbaren historischen Spuren in der Stadt, fanden sich die SchülerInnen letztlich an der Fürstengruft im Unteren Schloss wieder. Hier konnten die Kinder schließlich auch entdecken, wo im Siegerland ein Elefant zu finden ist.

Dieses Entdecken und Erforschen unterschiedlichster Fragestellungen hat sich deutlich in der Arbeit der Spandauer Schule niedergeschlagen. Der speziell eingerichtete „Forscherraum“ der Schule in Kombination mit den verschiedensten außerschulischen Lernorten bietet den SchülerInnen der Schule ausgezeichnete Voraussetzungen zum Erforschen ihrer Umwelt.

Interessierte Personen  können sich gerne mit der Schule in Verbindung setzen, um einen Einblick in die gebotenen Möglichkeiten zu erhalten.

Die Klassen 4a und 4b haben viel über Siegens Geschichte gelernt.

Forschen und Experimentieren mit Klasse 3b

In Kooperation mit der Universität Siegen erforschen unsere Schülerinnen und Schüler Licht und Schatten. Dabei entdecken sie, wie Wasser das Licht bricht, wie man mit Spiegeln um die Ecke sehen kann, wie Tag und Nacht entstehen und viele andere Phänomene.

Unsere „kleinen Forscher“ aus den 3. Klassen erleben so den Sachunterricht auf eine ganz besondere Art. Wie richtige Wissenschaftler gehen sie ihren Fragen nach, stellen Vermutungen an, beobachten, erklären und entdecken Erstaunliches.

 

Klasse 3a besucht Tierheim

Am 19. Juni besuchte die Klasse 3a mit ihrer Lehrerin Frau Schlaich das Siegener Tierheim. Bei einem geführten Rundgang konnten die Kinder einiges über das Tierheim und seine Bewohner erfahren:

  • warum sind die Tiere im Tierheim?
  • Wer geht mit den Hunden spazieren?
  • Wer arbeitet im Tierheim?
  • Wie leben die Tiere im Tierheim?

Die Hunde, Katzen, Kaninchen, Schweine, Hühner etc. aus der Nähe zu betrachten und ihre „Geschichten“ zu hören, machte allen Kindern großen Spaß. Sogar Hunde- und Katzenbabys konnten bestaunt erden. Da die Kinder bereits in der Schule gelernt hatten, dass das Tierheim auf Spenden angewiesen ist, hatten sie ein dickes Sparschwein mit ca. 130 Euro m mitgebracht. Dieses Geld hatten die Kinder im Vorfeld „erarbeitet“, indem sie Eltern, Freunden oder Nachbarn im Haushalt oder im Garten geholfen hatten.

Das Tierheim-Team freute sich riesig über die Spende.

Das war ein tierisch-guter Ausflug!

 

Die Hunde haben im Tierheim genügend Auslauf
Kleine Kätzchen warten auf neue Besitzer
Auch Echsen gibt es im Tierheim
Die Klasse 3a mit ihrer Lehrerin Frau Schlaich im Tierheim